
Tagträumen
Tagträumen von Conrad Kiesel (1846 – 1921); der als Bildhauer begann, dann zum Maler wurde, der sich auf das Malen detaillierter idealisierter Frauenporträts spezialisierte.
Porträt einer attraktiven jungen Dame mit rötlichem Haar, die Perlenohrringe trägt und ein weißes Kleid mit goldener Schärpe um die Taille trägt, auf einem großen gepolsterten Gartenstuhl sitzen in einem üppig grünen Garten Tagträumen, als sie in die Ferne blickt, während sie in ihrer linken Hand ein aufgeschlagenes Buch hält, das auf ihrem Schoß liegt.
Dies ist eine retuschierte Reproduktion eines gemeinfreien Bildes durch digitale Meister alter Meister.
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Kiesel war der Sohn des vielseitigen Künstlers und Regisseurs Karl Kiesel (1812 – 1903) des Königlichen Gymnasiums Alleestraße in Düsseldorf.
Er begann seine Ausbildung mit einem Architekturstudium an der Royal Academy of Architecture und machte dann eine Ausbildung zum Bildhauer unter der Anleitung des deutschen Bildhauers Fritz Schaper (1841 – 1919).
Von dort aus verfolgte Kiesel dann die Malerei in Berlin unter dem deutschen Maler Fritz Paulsen (1838 – 1898), und studierte später an der Düsseldorfer Kunstakademie unter der Leitung des deutschen Genremalers und Kunstprofessors Johann August Wilhelm Sohn (1829 – 1899).
Im 1885 Kiesel zog als freischaffender Maler nach Berlin und zog von 1870 forward war regelmäßiger Aussteller bei den Ausstellungen der Berliner Akademie; später als Mitglied der Akademie aufgenommen und an seinem 40. Geburtstag zum “Ö. Prof” oder ordentlicher Professor.
Während seiner gesamten Karriere, Kiesel spezialisierte sich auf Porträts von jungen Damen, die elegant gekleidet waren, oft vertreten in prachtvollen Interieurs legen besonderes Augenmerk auf die perfekte Wiedergabe der Materialien in der Szene, zeigt viel Geschick in der Präsentation.
Kiesel war wohl der beste Porträtmaler seiner Zeit, und seine Arbeiten wurden bei Ausstellungen der Berliner Akademie mehrfach mit Gold ausgezeichnet.
Er war auch in den Ausstellungen der Akademie in Düsseldorf vertreten, der Münchner Glaspalast, die Weltausstellung in Paris 1900, die Jahresausstellungen in Wien in 1872, 1891 und 1892, der Royal Academy of Arts in London in 1909 und die Weltausstellung in 1911 in Rom.
